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Online-Marketing-Glossar: SEO, GEO und Google Ads

Online-Marketing-Glossar: Begriffe aus Suche, KI-Sichtbarkeit und Ads – kurz definiert, mit Prüfdatum.

Jeder Eintrag startet mit einer Definition von 40 bis 60 Wörtern, die für sich allein verständlich ist. Darunter folgt die Vertiefung. Jeder Eintrag nennt Autor und Datum der letzten fachlichen Prüfung.

Autor: Dennis Monschauer · Zuletzt fachlich geprüft: 09/2026

Begriffe von A bis Z

AI Overviews

AI Overviews sind KI-generierte Zusammenfassungen, die Google oberhalb oder zwischen den klassischen Suchergebnissen einblendet. Sie beantworten eine Suchanfrage in wenigen Absätzen und verweisen auf Webseiten, aus denen die Informationen stammen. Für Unternehmen entsteht dadurch eine zusätzliche Sichtbarkeitsfläche, die nicht mit einer Position in den blauen Links gleichzusetzen ist.

Laut Googles Dokumentation zu KI-Funktionen in der Suche gibt es dafür keine gesonderten technischen Voraussetzungen; entscheidend bleiben indexierbare, hilfreiche Inhalte. Wie wir Seiten für diese Antwortflächen aufbereiten, beschreibt die Seite AI Overviews Optimierung.

Anzeigenrang

Der Anzeigenrang (Ad Rank) ist der Wert, mit dem Google Ads bei jeder einzelnen Auktion entscheidet, ob eine Anzeige erscheint und an welcher Position. Er ergibt sich aus dem Gebot, der Anzeigenqualität, dem Kontext der Suche und den erwarteten Auswirkungen von Assets. Ein höheres Gebot allein garantiert deshalb keinen besseren Platz.

Wer die Anzeigenqualität verbessert, kann mitunter mit niedrigeren Klickpreisen dieselbe Position erreichen. Mehr zur Kontosteuerung finden Sie unter Paid Search.

Backlink

Ein Backlink ist ein Verweis von einer fremden Website auf die eigene. Suchmaschinen werten solche Links seit jeher als Hinweis darauf, dass andere einer Seite vertrauen oder sie für nützlich halten. Entscheidend sind dabei Themennähe, Glaubwürdigkeit der verlinkenden Quelle und ein natürlicher Kontext, nicht die bloße Anzahl der Verweise.

Gekaufte oder künstlich erzeugte Links verstoßen gegen Googles Richtlinien und können schaden. Wie redaktionelle Erwähnungen entstehen, zeigt unser Beitrag zu Offpage-Autorität.

Canonical-Tag

Das Canonical-Tag ist ein Link-Element im HTML-Kopf einer Seite, mit dem Sie Suchmaschinen mitteilen, welche von mehreren sehr ähnlichen oder identischen URLs die bevorzugte Fassung ist. Typische Fälle sind Filterparameter in Shops, Tracking-Zusätze oder Druckversionen. Google behandelt die Angabe als starkes Signal, aber nicht als verbindliche Anweisung.

Widersprechen sich Canonical, interne Links und Sitemap, wählt Google die kanonische URL oft selbst. Solche Widersprüche prüfen wir im Rahmen der technischen Umsetzung.

Click-Through-Rate (CTR)

Die Click-Through-Rate, kurz CTR, beschreibt den Anteil der Nutzer, die ein Suchergebnis oder eine Anzeige nicht nur sehen, sondern auch anklicken. Berechnet wird sie als Klicks geteilt durch Impressionen. Sie zeigt, wie gut Titel, Beschreibung oder Anzeigentext die Erwartung trifft, die hinter einer bestimmten Suchanfrage steht.

Eine niedrige CTR bei guter Position deutet häufig auf ein unpassendes Snippet hin. In Google Ads fließt die erwartete CTR zudem in die Anzeigenqualität ein.

Conversion

Eine Conversion ist eine Handlung auf der Website, die Sie vorab als wertvoll festgelegt haben, etwa eine Kontaktanfrage, ein Kauf, ein Anruf oder ein Download. Erst wenn diese Handlungen sauber gemessen werden, lässt sich beurteilen, welche Kanäle, Kampagnen und Suchbegriffe tatsächlich zum Geschäftserfolg beitragen und welche nur Besuche erzeugen.

Ohne verlässliche Messung optimieren automatische Gebotsstrategien auf unvollständige Daten. Was bei der Einrichtung zu beachten ist, erklärt der Artikel Conversion Tracking.

Core Web Vitals

Core Web Vitals sind drei von Google definierte Kennzahlen für die Nutzererfahrung einer Seite: Largest Contentful Paint für die Ladegeschwindigkeit des Hauptinhalts, Interaction to Next Paint für die Reaktionszeit auf Eingaben und Cumulative Layout Shift für die visuelle Stabilität. Gemessen werden sie anhand realer Nutzerdaten, nicht nur im Labortest.

Die Zielwerte und Messmethoden beschreibt die Übersicht zu Web Vitals auf web.dev. Gute Werte ersetzen keine relevanten Inhalte, verhindern aber, dass Besucher wegen Wartezeiten abspringen.

Digital PR

Digital PR bezeichnet Öffentlichkeitsarbeit, die gezielt auf Erwähnungen und Verlinkungen in reichweitenstarken Online-Medien, Fachportalen und Branchenverzeichnissen ausgerichtet ist. Anders als klassische Pressearbeit misst sie ihren Erfolg auch an Suchsichtbarkeit und daran, ob eine Marke in Quellen auftaucht, die Suchmaschinen und KI-Systeme für glaubwürdig halten.

Für KI-Antworten zählt dabei nicht nur der Link, sondern auch die sachlich korrekte Nennung des Unternehmens. Unseren Ansatz beschreibt die Seite Digital PR.

E-E-A-T

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google nutzt diese Begriffe in seinen Richtlinien für Qualitätsbewerter, um hilfreiche Inhalte zu beschreiben. Es handelt sich nicht um einen einzelnen messbaren Rankingfaktor, sondern um ein Leitbild für Inhalte und Absender.

Google betont in seinem Leitfaden für hilfreiche Inhalte, dass Vertrauen der wichtigste dieser Aspekte ist. Sichtbare Autoren, Prüfdaten und belegte Aussagen zahlen darauf ein.

Entität

Eine Entität ist ein eindeutig bestimmbares Ding, etwa eine Person, ein Unternehmen, ein Ort, ein Produkt oder ein Fachbegriff, das Suchsysteme unabhängig von der genauen Schreibweise erkennen. Statt nur Zeichenketten abzugleichen, verknüpfen Suchmaschinen und Sprachmodelle Entitäten mit Eigenschaften und Beziehungen zu anderen Entitäten.

Einheitliche Angaben zu Name, Sitz und Leistungen über alle Quellen hinweg helfen, dass ein Unternehmen richtig zugeordnet wird. Daran setzt unsere LLM- und Entity-Optimierung an.

Gebotsstrategie

Eine Gebotsstrategie legt in Google Ads fest, wie die Höhe der Gebote für Klicks bestimmt wird. Neben manuellen Geboten gibt es automatische Strategien, die mithilfe von maschinellem Lernen zu jeder Auktion ein Gebot berechnen, etwa auf möglichst viele Conversions, einen Ziel-CPA oder einen angestrebten Umsatz pro Werbeausgabe.

Automatische Strategien brauchen ausreichend Conversion-Daten und ein klares Ziel. Wie wir Konten darauf vorbereiten, beschreibt die Seite Google Ads Agentur.

Generative Engine Optimization (GEO)

Generative Engine Optimization, kurz GEO, umfasst alle Maßnahmen, die ein Unternehmen in Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity, Claude oder Google AI Overviews sichtbar machen. Ziel ist, als Quelle genannt, korrekt beschrieben und bei passenden Fragen empfohlen zu werden. GEO baut auf solidem SEO auf, betrachtet aber zusätzlich Quellenlage und Entitäten.

Die Grundlagen fasst der Artikel GEO Grundlagen zusammen.

Google Search Console

Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug von Google, mit dem Websitebetreiber sehen, wie ihre Seiten in der Google-Suche erscheinen. Sie zeigt Impressionen, Klicks, durchschnittliche Positionen und Suchanfragen, meldet Indexierungsprobleme und erlaubt das Einreichen von Sitemaps. Sie ist die wichtigste Datenquelle für die direkte Sicht Googles auf eine Website.

Die Daten sind gerundet und teilweise gefiltert, eignen sich aber gut für Trends über Wochen und Monate. Für die Analyse einzelner Keywords kombinieren wir sie mit weiteren Werkzeugen.

Halluzination

Als Halluzination bezeichnet man eine Aussage eines Sprachmodells, die plausibel klingt, aber sachlich falsch oder frei erfunden ist. Beispiele sind falsche Öffnungszeiten, nicht existierende Leistungen oder erfundene Quellenangaben. Sie entstehen, weil Sprachmodelle wahrscheinliche Wortfolgen erzeugen und nicht automatisch prüfen, ob eine Information tatsächlich stimmt.

Für Unternehmen lohnt es sich, regelmäßig zu prüfen, was KI-Systeme über die eigene Marke sagen. Genau dafür haben wir GEOmate entwickelt.

Hreflang

Hreflang ist eine Auszeichnung, mit der Sie Suchmaschinen mitteilen, welche Sprach- oder Länderversion einer Seite für welches Publikum bestimmt ist. So erhält etwa ein Nutzer aus Österreich eher die österreichische und ein Nutzer aus der Schweiz die Schweizer Fassung. Jede Version muss dabei auf alle anderen Versionen und auf sich selbst verweisen.

Fehlende Rückverweise sind der häufigste Grund, warum Google hreflang-Angaben ignoriert.

Indexierung

Indexierung ist der Schritt, in dem eine Suchmaschine eine zuvor gecrawlte Seite analysiert und in ihren Datenbestand aufnimmt. Nur indexierte Seiten können in den Suchergebnissen erscheinen. Ob eine Seite aufgenommen wird, hängt unter anderem von ihrer Erreichbarkeit, ihrer Qualität, Duplikaten und Anweisungen wie noindex ab.

Welche Seiten tatsächlich im Index sind, zeigt der Indexierungsbericht der Search Console. Hintergründe liefert der Artikel Technisches SEO.

Interne Verlinkung

Interne Verlinkung meint alle Links, die innerhalb derselben Website von einer Seite auf eine andere führen. Sie zeigt Nutzern und Suchmaschinen, welche Inhalte zusammengehören und welche Seiten besonders wichtig sind. Aussagekräftige Ankertexte verraten dabei schon vor dem Klick, was die Zielseite behandelt, und helfen beim thematischen Verständnis.

Seiten ohne eingehende interne Links werden oft seltener gecrawlt. Praktische Regeln stehen im Artikel Interne Verlinkung.

Keyword-Recherche

Keyword-Recherche ist die systematische Suche nach den Begriffen und Fragen, mit denen Ihre Zielgruppe nach Produkten, Leistungen oder Informationen sucht. Neben dem Suchvolumen zählen vor allem die Absicht hinter der Anfrage, die Konkurrenzsituation und der geschäftliche Wert. Das Ergebnis ist eine priorisierte Grundlage für Inhalte, Seitenstruktur und Kampagnen.

Wie Sie dabei vorgehen, beschreibt unser Artikel zur Keyword-Recherche; Unterstützung bietet das Keyword Consulting.

Knowledge Graph

Der Knowledge Graph ist Googles Wissensdatenbank, in der Entitäten wie Personen, Unternehmen, Orte und Werke mit ihren Eigenschaften und Beziehungen gespeichert sind. Aus ihm speisen sich unter anderem die Knowledge Panels, die bei manchen Suchanfragen rechts oder oberhalb der Ergebnisse erscheinen und Kerndaten zu einer Marke oder Person zeigen.

Konsistente Unternehmensangaben auf der eigenen Website und in seriösen externen Quellen erhöhen die Chance, korrekt erfasst zu werden.

Landingpage

Eine Landingpage ist eine Seite, die gezielt als Ziel für eine bestimmte Suchanfrage, Anzeige oder Kampagne gestaltet ist. Sie greift genau das Anliegen auf, mit dem Besucher ankommen, und führt sie ohne Umwege zu einer konkreten Handlung. Je besser Suchanfrage, Anzeigenversprechen und Seiteninhalt zusammenpassen, desto höher fällt meist die Conversion-Rate aus.

Für regionale Suchanfragen können eigene Landingpages je Stadt sinnvoll sein, sofern jede davon echten Mehrwert bietet. Ein Beispiel zeigt die Referenz Jazzband Trio Mayence.

Large Language Model (LLM)

Ein Large Language Model, kurz LLM, ist ein KI-Modell, das mit sehr großen Textmengen trainiert wurde und daraus gelernt hat, Sprache zu verstehen und zu erzeugen. Bekannte Beispiele sind die Modelle hinter ChatGPT, Claude oder Gemini. Sie beantworten Fragen, fassen Texte zusammen und greifen teilweise live auf Webinhalte zu.

Welche Rolle LLMs für die Sichtbarkeit von Unternehmen spielen, erläutert die Seite LLM-Optimierung.

llms.txt

Die llms.txt ist ein vorgeschlagenes Dateiformat, das im Stammverzeichnis einer Website liegt und Sprachmodellen in Markdown eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Inhalte geben soll. Es handelt sich um eine Initiative, nicht um einen verbindlichen Webstandard. Ob und wie einzelne KI-Anbieter die Datei auswerten, ist unterschiedlich und oft nicht dokumentiert.

Google benötigt sie für die Suche nicht. Die Faktenlage fasst unser Beitrag zu llms.txt zusammen.

Meta Description

Die Meta Description ist ein kurzer Beschreibungstext im HTML-Kopf einer Seite, der den Inhalt in ein bis zwei Sätzen zusammenfasst. Suchmaschinen können ihn als Textauszug unter dem Titel im Suchergebnis anzeigen. Sie ist kein direkter Rankingfaktor, beeinflusst aber, ob Nutzer auf das Ergebnis klicken oder ein anderes wählen.

Google ersetzt die Beschreibung häufig durch einen eigenen Auszug, wenn dieser besser zur Suchanfrage passt. Eine eigene Formulierung je Seite bleibt trotzdem sinnvoll.

Money-Keyword

Ein Money-Keyword ist ein Suchbegriff mit direktem geschäftlichem Wert, bei dem Suchende mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Leistung beauftragen oder ein Produkt kaufen wollen. Anders als reine Informationsbegriffe haben solche Keywords oft weniger Suchvolumen, führen aber näher an Anfrage oder Umsatz. Sie stehen deshalb im Mittelpunkt vieler Erfolgsmessungen.

In unseren Referenz-Studien zählen wir gezielt ausgewählte Money-Keywords, zum Beispiel bei secova.

Negative Keywords

Negative Keywords sind Begriffe, die Sie in Google Ads ausschließen, damit Anzeigen bei unpassenden Suchanfragen nicht erscheinen. Wer etwa Premium-Dienstleistungen anbietet, schließt oft Wörter wie „kostenlos“ oder „Job“ aus. So fließt das Budget in Klicks von Menschen, die tatsächlich zum Angebot passen, statt in Streuverluste.

Die Grundlage dafür liefert der Suchanfragenbericht, der zeigt, wonach Nutzer vor einem Klick wirklich gesucht haben.

Onpage-Optimierung

Onpage-Optimierung umfasst alle Maßnahmen, die direkt auf einer Seite vorgenommen werden, damit Nutzer und Suchmaschinen ihren Inhalt schnell erfassen. Dazu gehören Überschriftenstruktur, Texte, Title-Tag, Bilder mit Alternativtexten, interne Links und strukturierte Daten. Den Gegenpol bilden Offpage-Faktoren wie Verweise und Erwähnungen auf fremden Websites.

Einen praxisnahen Einstieg bietet der Artikel Onpage SEO.

Performance Max

Performance Max ist ein Kampagnentyp in Google Ads, der Anzeigen aus einer einzigen Kampagne heraus in der Google-Suche, auf YouTube, im Displaynetzwerk, in Gmail, in Discover und in Google Maps ausspielt. Sie liefern Texte, Bilder, Videos und Zielvorgaben; die Kombination und Aussteuerung übernimmt überwiegend die Automatisierung von Google.

Weil weniger Stellschrauben direkt zugänglich sind, hängt der Erfolg stark von sauberen Conversion-Daten und guten Assets ab.

Prompt Monitoring

Prompt Monitoring ist die regelmäßige Abfrage festgelegter Fragen in KI-Systemen, um zu beobachten, ob und wie eine Marke in den Antworten vorkommt. Erfasst werden etwa Nennungen, Empfehlungen, Tonalität und genannte Quellen. Weil KI-Antworten schwanken, entsteht ein aussagekräftiges Bild erst über viele Abfragen und einen längeren Zeitraum.

Prompt Monitoring ist eine der vier Analyseebenen unserer eigenen Technologie GEOmate, ergänzt um Visibility Scoring, Source Intelligence und Action Layer.

Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor ist eine Diagnosekennzahl in Google Ads auf einer Skala von 1 bis 10, die auf Keyword-Ebene anzeigt, wie hochwertig Anzeigen im Vergleich zu anderen Werbetreibenden sind. Er setzt sich aus erwarteter Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung auf der Landingpage zusammen und wird nicht direkt in der Auktion verwendet.

Er eignet sich gut, um Schwachstellen zu finden. Mehr dazu lesen Sie in den Google Ads Grundlagen.

Quellen-Nennung

Eine Quellen-Nennung liegt vor, wenn ein KI-System in seiner Antwort eine Website ausdrücklich als Quelle angibt, meist als Link oder Fußnote. Solche Nennungen sind für Unternehmen doppelt wertvoll: Sie bringen Besucher und signalisieren zugleich, dass ein Inhalt als verlässliche Grundlage für die Antwort herangezogen wurde.

Bei secova wurde die Website laut unserer Momentaufnahme vom August 2026 194-mal als KI-Quelle genannt und lag damit auf Platz 2 unter den untersuchten Quellen.

Retrieval-Augmented Generation (RAG)

Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG, ist ein Verfahren, bei dem ein Sprachmodell vor der Antwort passende Dokumente sucht und abruft und seine Antwort auf diese Inhalte stützt. So kann es aktuelle oder unternehmensspezifische Informationen einbeziehen, die nicht in den Trainingsdaten enthalten sind. KI-Suchfunktionen arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip.

Für die Sichtbarkeit heißt das: Wer gut auffindbar und klar strukturiert ist, wird eher abgerufen. Mehr dazu im Artikel ChatGPT-Sichtbarkeit.

robots.txt

Die robots.txt ist eine Textdatei im Stammverzeichnis einer Website, die Crawlern mitteilt, welche Bereiche sie abrufen dürfen und welche nicht. Sie dient vor allem der Steuerung des Crawlings. Eine Seite, die dort gesperrt ist, kann trotzdem im Index landen, etwa wenn andere Websites auf sie verlinken.

Wer Seiten aus den Suchergebnissen heraushalten will, braucht laut Googles Einführung zur robots.txt stattdessen noindex oder einen Passwortschutz.

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Angaben im Quelltext einer Seite, die Inhalte eindeutig beschreiben, etwa als Organisation, Produkt, Veranstaltung oder Frage mit Antwort. Meist wird dafür das Vokabular von schema.org im Format JSON-LD genutzt. Suchmaschinen können daraus erweiterte Darstellungen wie Sterne, Preise oder Termine erzeugen.

Einen Überblick über unterstützte Formate gibt Googles Einführung in strukturierte Daten. Die Auszeichnung muss immer zum sichtbaren Inhalt passen.

Suchintention

Die Suchintention beschreibt das eigentliche Ziel hinter einer Suchanfrage. Üblich ist die Unterscheidung in informationale, navigationale, kommerzielle und transaktionale Absichten. Wer „was ist GEO“ eingibt, will etwas lernen; wer „GEO Agentur Frankfurt“ sucht, vergleicht Anbieter. Eine Seite rankt in der Regel nur dann dauerhaft gut, wenn sie zur vorherrschenden Absicht passt.

Ein schneller Test: Schauen Sie, welche Seitentypen Google für den Begriff bereits auf den ersten Plätzen zeigt.

Title-Tag

Das Title-Tag ist der Seitentitel im HTML-Kopf, der im Browser-Tab und meist als anklickbare Überschrift im Suchergebnis erscheint. Er gehört zu den wichtigsten Onpage-Signalen, weil er Suchmaschinen und Nutzern in wenigen Wörtern sagt, worum es geht. Jede Seite sollte einen eigenen, präzisen Titel mit ihrem Hauptthema tragen.

Zu lange Titel kürzt Google in der Darstellung; das Wichtigste gehört daher an den Anfang.

Zero-Click-Suche

Von einer Zero-Click-Suche spricht man, wenn Nutzer ihre Antwort direkt auf der Ergebnisseite erhalten und keine Website mehr anklicken. Auslöser sind etwa KI-Zusammenfassungen, hervorgehobene Snippets, Knowledge Panels oder Wetter- und Rechenfunktionen. Sichtbarkeit bemisst sich deshalb nicht mehr allein an Klicks, sondern auch an Nennungen in diesen Antwortflächen.

Umso wichtiger ist es, neben Rankings auch Markennennungen und Quellenangaben zu beobachten. Wie wir das messen, zeigt der AI Visibility Index.

Nutzen Sie dieses Glossar als Nachschlagewerk, wenn in Berichten, Angeboten oder Gesprächen Fachbegriffe fallen: Es schafft eine gemeinsame Sprache, bevor Entscheidungen getroffen werden. Wie die Begriffe in echten Projekten zusammenwirken, zeigen unsere Referenz-Studien: wachsende Money-Keyword-Rankings und KI-Quellen-Nennungen bei secova, der Sprung bei den Top-3-Keywords von Clopen und die Städte-Landingpages des Jazzband Trio Mayence.